Aufregung im Sommerloch. Die Christen oder besser die, die welche sein möchten, beschweren sich über eine Werbeaktion des FCK.

In Zeitungen und auf Plakaten wirbt der Verein um Dauerkartenkäufer.betzeunser

Schließe den Pakt mit dem roten Teufel.

So weit so gut. Was genau daran ein paar Leute stört, ist wohl die Assoziation mit dem “Vater unser”.
Mit dem Hintergrund, daß die Spieler schon ewig “rote Teufel” sind und man einen Pakt mit dem Teufel schließt und für viele der FCK eine Religion ist, macht das Plakat bzw. die Idee der Marketingagentur Sinn.

Eigentlich ist es die ganze Sache nicht wert, sich darüber aufzuregen. Aber so sind wir Deutschen nun mal. Und vor allem wenn irgendwelche religiöse Gruppen, Ausländer oder sonstige Randgruppen betroffen sind. Zumal das bei diesem Werbeplakat eigentlich keinen stören sollte.

(Ironie an:) Schließlich ist der FCK ja eine reale Institution während der Glaube nur ein solcher ist und irgendwann mal beschlossen wurde (Erstes Konzil von Nicäa) aber das ist eine andere Diskussion. (/Ironie aus)

Genauso daneben ist die Diskussion um die Zeile in der Schalke 04 Vereins-Hymne “Blau und Weiß”.
Seit 1963 singen die Schalker ihr Lied mit Inbrunst und der Zeile

Mohammed war ein Prophet, der vom Fußballspielen nichts versteht. Doch aus all der schönen Farbenpracht, hat er sich das Blau und Weiße ausgedacht.

Die Randgruppe der Muslime (falls es diese überhaupt waren) schreibt also eine anonyme Mail und schon haben wir eine voll ausartende deutschlandweite Diskussion über Gotteslästerer.

Und dann kommt Oberteufel Kuntz daher und betet das Betze-unser…
Mensch, haben wir Probleme…

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